Daniel Alcaíno
Daniel Alcaíno ist ein chilenischer Schauspieler und Komiker, geboren am 6. April 1972 in Pudahuel, Chile. Er wuchs im Stadtteil Barrancas von Pudahuel auf und besuchte als Teenager die Liceo Cervantes, später die Liceo Miguel de Cervantes y Saavedra. Nach einem erfolglosen Versuch, Rechtswissenschaften zu studieren, setzte er sein Studium an der Universidad de Chile fort. Seine Karriere begann 1996 mit der Sendung 'Venga conmigo', was den Beginn einer produktiven Reise durch die chilenische Unterhaltungsbranche markierte. Alcaíno wird weithin für seine komödiantischen Figuren Peter Veneno und Yerko Puchento anerkannt. Peter Veneno, dargestellt von Alcaíno, basiert lose auf dem Fußballspieler Iván Zamorano, speziell Peter Veneno Valdés, und erschien in 'Venga conmigo' (1999) und 'Viva el lunes' (1999-2001). Yerko Puchento, ein satirischer Showbusiness-Journalist und politischer Satiriker, ist eine Parodie auf den chilenischen Unterhaltungsjournalisten Carlos Tejos. Er hat als Yerko Puchento in zahlreichen Shows aufgetreten, darunter 'El lunes sin falta' (2001), 'Aquí se pasa mundial' (2002), 'Vértigo' (2003-2008 und 2012-2018), 'Pecados digitales' (2021), 'PH, podemos hablar' (2024) sowie in Theaterproduktionen wie 'Yerko al poder' (2013), 'Yerko clandestino' (2019), 'Yértigo' (2020-2022) und aktuell in 'Chile: del tic al toc' (2022-gegenwärtig). Er imitierte außerdem Carlos Menem in 'Mucho Lucho'. Jenseits seiner komödiantischen Rollen hat Alcaíno seine Vielseitigkeit als Schauspieler bewiesen. Er spielte Exequiel Pacheco in der Fernsehserie *Los 80*, die das Leben chilenischer Familien während der Diktatur Augustos Pinochets beleuchtet, und verkörperte Patricio Carmona in *Peleles* (2011). Er übernahm auch dramatische Rollen wie Emilio Ravenna in der chilenischen Adaption von 'Los Simuladores' und Mario Medina in der Netflix-Serie *42 Tage der Dunkelheit* (2022), die teilweise auf der wahren Geschichte des Verschwindens von Viviana Haeger im Jahr 2010 basiert. Alcaíno war außerdem in verschiedenen anderen Produktionen zu sehen, darunter 'Chita Q'Lindo' (1999) und 'Mucho Lucho' (2003-2006), und wirkte als Humorist in Sendungen wie 'Buenas noches' (2014) und 'Chipe libre Premier' (2014) mit. Er war auch Gast bei 'Zona de Estrellas' (2012), 'Dudo' (2013) und 'Mentiras verdaderas' (2013). Im Jahr 2013 war er Mitbegründer der Marca AC-Bewegung, die das Ziel hatte, eine neue Verfassung auszuarbeiten. Er war zweimal verheiratet; zunächst mit der Schauspielerin Paula Zúñiga und dann über 20 Jahre lang mit der Schauspielerin Berta Lasala, mit der er einen Sohn namens Emiliano hat, obwohl ihre Ehe Anfang 2023 öffentlich endete.